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Bundessozialgericht
Urt. v. 31.05.1989, Az.: 4 RA 50/88

Übergangsgeld; Rehabilitation; Bewilligung; Drogenentwöhnung; Anfechtungsklage

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
31.05.1989
Aktenzeichen
4 RA 50/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 11496
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Berlin 24.04.1986 - S 11 An 3567/83
LSG Berlin 01.12.1987 - L 2 An 155/86

Fundstelle

  • SozR 2200 § 1236 Nr 50

Amtlicher Leitsatz

1. Anspruch auf Übergangsgeld (§ 12 Nr 1, § 14b Abs 1 Nr 1, § 17ff AVG = § 1235 Nr 1, § 1237b Abs 1 Nr 1, § 1240ff RVO) besteht nicht, solange der Rentenversicherungsträger die "Hauptleistung" zur (hier: medizinischen) Rehabilitation nicht bewilligt hat und durchführt.

2. Dies gilt auch in Fällen "selbstbetriebener" Rehabilitation (hier: Langzeit-Drogenentwöhnung in einer Kur- und Spezialeinrichtung).

3. Zur Zulässigkeit, im Fall selbstbetriebener Rehabilitation den "Anspruch" auf Übergangsgeld mit der Aufhebungs- (Anfechtungs-)klage zu verfolgen und den Rentenversicherungsträger insoweit zur Neubescheidung zu verpflichten.