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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 12.04.1983, Az.: 2 BvR 768/81

Ausländischer Staat ; Forderungsinhaberschaft; Konto im Gerichtsstaat; Rechtsfähiges Unternehmen; Forderungspfändung; Zulässigkeit; Wirtschaftliches Eigentum; Nichthoheitliches Verhalten

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
12.04.1983
Aktenzeichen
2 BvR 768/81
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1983, 11459
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • NJW 1983, 2766
  • Stein, IPRax 84, 179

Amtlicher Leitsatz

1. Es besteht keine allgemeine Regel des Völkerrechts, die es geböte, einen fremden Staat als Inhaber von Forderungen aus Konten zu behandeln, die bei Banken im Gerichtsstaat unterhalten werden und auf den Namen eines rechtsfähigen Unternehmens des fremden Staates lauten.

2. Zur Zulässigkeit der Pfändung von Forderungen eines rechtsfähigen Unternehmens, das wirtschaftlich im Eigentum eines ausländischen Staates steht, wegen ähnlicher Ansprüche über ein nichthoheitliches Verhalten des Unternehmens.