Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 01.12.1995, Az.: BVerwG 7 C 13/94
Vermögensfragen; Mehrere Geschädigte; Zweitgeschädigter; Rückübertragungsanspruch; Entschädigungsanspruch
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 01.12.1995
- Aktenzeichen
- BVerwG 7 C 13/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13357
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Chemnitz 18.08.1993 - C 4 K 446/92 (VIZ 1994, 248)
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DÖV 1996, 385 (amtl. Leitsatz)
- EWiR 1996, 285-286 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
- NJ 1996, 168 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Der Zweitgeschädigte muß nicht deshalb zur Wahrung seines vermögensrechtlichen Rückübertragungsanspruchs (vgl. § 3 II VermG) Klage vor dem VG erheben, weil die Behörde mit der Ablehnung des vom Erstgeschädigten geltend gemachten Rückübertragungsanspruchs zugleich die Feststellung verbunden hat, diesem stehe eine Entschädigung dem Grunde nach zu.