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Bundesfinanzhof
Urt. v. 27.06.1996, Az.: IV R 80/95

Bilanzierung; Kapitalkonto; Weiteres Konto; Kommanditistengewinne; Kommanditistenentnahmen; Kommanditisteneinlagen; Darlehnskosten; Verlust; Untersuchungspflicht

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
27.06.1996
Aktenzeichen
IV R 80/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 11365
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BFHE 181, 148 - 152
  • BB 1996, 2564
  • BFH/NV 1997, 41-43
  • BStBl II 1997, 36-38 (Volltext mit amtl. LS)
  • Betr 1996, 2524
  • DB 1996, 2524-2525 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB (Beilage) 1997, 19 (Kurzinformation)
  • DStR 1996, 1925-1926 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStZ 1997, 118-119 (Volltext mit amtl. LS)
  • GmbH-StB 1997, 3 (Volltext mit amtl. LS)
  • GmbHR 1997, 43-45 (Volltext mit amtl. LS)
  • HFR 1997, 141-142 (Volltext mit amtl. LS)
  • KÖSDI 1997, 10952 (Kurzinformation)
  • NJW-RR 1997, 352-353 (Volltext mit amtl. LS)
  • NWB 1997, 154-156

Amtlicher Leitsatz

Wird neben dem (festen) Kapitalkonto lediglich ein weiteres Konto zur Erfassung von Gewinnen, Einlagen und Entnahmen der Kommanditisten geführt, handelt es sich nicht um ein Darlehenskonto, wenn auf dem Konto auch Verluste verbucht werden. Bestehen insoweit Zweifel, so ist anhand der sonstigen Umstände des Falles zu untersuchen, ob es sich bei den von den Kommanditisten vereinnahmten Beträgen um Entnahmen oder um Darlehen handelt.