Bundesgerichtshof
Urt. v. 11.06.1964, Az.: III ZR 192/63
Klage; Zahlung von Schmerzensgeld; Bezifferter Antrag; Bemessung des Schmerzensgeldes; Zweimonatige Klagefrist
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 11.06.1964
- Aktenzeichen
- III ZR 192/63
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1964, 10268
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- Art. 8 Abs. 10 FinVertr
- § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO
Fundstellen
- DB 1964, 1333 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1964, 831 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1964, 1797 (amtl. Leitsatz) "hier: Schmerzensgeldanspruch"
- VRS 27, 173
- VersR 1964, 850-851 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Ist eine Klage auf Zahlung von Schmerzensgeld gerichtet, der ein bezifferter Antrag und konkrete Angaben über die für die Bemessung des Schmerzensgeldes wesentlichen Umstände fehlen, sondern lediglich aussagt, daß der Kläger erheblich verletzt worden sei, so entspricht sie nicht den Erfordernissen des § 253 Abs. 2 Ziff. 2 ZPO. Sie kann die zweimonatige Klagefrist des Art. 8 Abs. 10 des Finanzvertrages nicht wahren.