Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 26.01.1995, Az.: 1 BvR 1068/93
Rechtliches Gehör; Fehlerhafte Anwendung der Präklusionsvorschrift; Berufungsgericht; Verspätetes erstinstanzliches Vorbringen
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 26.01.1995
- Aktenzeichen
- 1 BvR 1068/93
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13313
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- AP H. 25 / 1996, § 67 ArbGG 1979 Nr. 3
- NJW 1995, 2980 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Es stellt eine das verfassungsrechtliche Gebot des rechtlichen Gehörs verletzende fehlerhafte Anwendung der Präklusionsvorschrift des § 67 I ArbGG dar, wenn das BerufungsG prüft, ob das Gericht erster Instanz das Vorbringen als verspätet hätte zurückweisen müssen. Die Folgen verspäteten erstinstanzlichen Vorbringens regelt allein § 67 I 3 ArbGG i. V. mit § 528 III ZPO.