Bundesfinanzhof
Urt. v. 10.07.1996, Az.: I R 84/95
Zinsabschlag; Freistellung; Eingetragene Genossenschaft; Kapitalsertragsteuer; Körperschaftsteuer; Geschäftsüberschuß; Rückvergütung; Art des Geschäfts
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 10.07.1996
- Aktenzeichen
- I R 84/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 11121
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BFHE 181, 152 - 155
- BB 1996, 2448-2449 (Volltext mit amtl. LS)
- BFH/NV 1997, 14-15
- BStBl II 1997, 38-39 (Volltext mit amtl. LS)
- Betr 1996, 2596
- DB 1996, 2596 (amtl. Leitsatz)
- DStR 1996, 1891 (Volltext mit amtl. LS)
- DStZ 1997, 380 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1997, 155-156 (Volltext mit amtl. LS)
- KÖSDI 1996, 10919 (Kurzinformation)
- NWB DokSt 1999, 377
Amtlicher Leitsatz
Der Zinsabschlag gem. § 43 I EStG ist auch bei einer (eingetragenen) Genossenschaft vorzunehmen. Dies gilt auch dann, wenn die Kapitalertragsteuer und die anrechenbare Körperschaftsteuer auf Dauer höher wären als die gesamte festzusetzende Körperschaftsteuer, weil die Genossenschaft ihre Geschäftsüberschüsse an ihre Mitglieder rückvergütet. Eine dadurch bedingte Rückvergütung beruht nicht auf der "Art seiner Geschäfte" i. S. von § 44a V EStG.