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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 29.06.1993, Az.: BVerwG 4 B 100/93

Unbebautes Grundstück; Beplanter Bereich; Vorkaufsrecht; Nutzungsänderungsabsicht

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
29.06.1993
Aktenzeichen
BVerwG 4 B 100/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1993, 13369
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VGH München 12.02.1993 - 26 B 89.1571
VG Augsburg 05.04.1989 - Au 4 K 88 A.11

Fundstellen

  • BRS 1993, 265-268
  • DVBl 1993, 1100-1101 (amtl. Leitsatz)
  • DÖV 1994, 39-40 (Volltext mit amtl. LS)
  • IBR 1994, 248 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
  • NJW 1994, 3178 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1994, 284-285 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZfBR 1993, 302-304 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Wird ein unbebautes Grundstück in einem Gebiet, für das die Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen hat bzw. in dem sie städtebauliche Maßnahmen in Betracht zieht, entsprechend den gemeindlichen Planungsvorstellungen genutzt, so wird die Ausübung des Vorkaufsrechts nach § 24 I Nr. 2 BBauG bzw. nach § 25 I 1 Nr. 2 BauGB auch dann nicht durch das Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt, wenn der Erwerber Nutzungsänderungsabsichten geäußert hat.