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Bundesfinanzhof
Beschl. v. 29.04.2008, Az.: I B 31/08

Anfechtbarkeit der gerichtlichen Entscheidung über die Anhörungsrüge; Statthaftigkeit einer auf greifbare Gesetzeswidrigkeit der angegriffenen Entscheidung gestützten sofortigen Beschwerde

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
29.04.2008
Aktenzeichen
I B 31/08
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2008, 18948
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
FG Saarland - 24.01.2007 - AZ: 1 V 1233/05
FG Saarland - 24.01.2007 - AZ: 1 V 1234/05
FG Saarland - 06.03.2007 - AZ: 1 V 1097/07 und 1 V 1098/07
FG Saarland - 06.03.2007 - AZ: 1 V 1098/07
BFH - 29.05.2007 - AZ: I B 62/07
BFH - 29.05.2007 - AZ: I B 63/07
BFH - 09.07.2007 - AZ: I B 59/07
BFH - 18.10.2007 - AZ: I B 42/07
BFH - 18.10.2007 - AZ: I B 43/07
BFH - 07.11.2007 - AZ: I S 17/07
BFH - 19.12.2007 - AZ: I S 9/07
BFH - 14.04.2008 - AZ: I K 5/06
nachfolgend
BFH - 29.04.2008 - AZ: I K 7/08
BFH - 29.04.2008 - AZ: I K 8/08
BFH - 27.05.2008 - AZ: I K 2/08

Hinweis

Hinweis: Verbundenes Verfahren

Verbundverfahren:
BFH - 29.04.2008 - AZ: I B 34/08

Gründe

1

I.

Das Finanzgericht (FG) des Saarlandes hat mit Beschlüssen vom 24. Januar 2007 1 V 1233/05 und 1 V 1234/05 Fortsetzungsanträge der Beschwerdeführerin hinsichtlich zweier Verfahren betreffend die Aussetzung der Vollziehung zurückgewiesen. Anträge der Beschwerdeführerin auf Feststellung der Nichtigkeit dieser Beschlüsse hat das FG mit Beschlüssen vom 6. März 2007 1 V 1097/07 und 1 V 1098/07 als unbegründet zurückgewiesen. Die gegen diese FG-Beschlüsse gerichteten Beschwerden der Beschwerdeführerin hat der Senat mit Beschlüssen vom 9. Juli 2007 I B 59/07 und I B 60/07 als unbegründet zurückgewiesen. Die gegen diese Senatsbeschlüsse von der Beschwerdeführerin erhobenen Anhörungsrügen hat der Senat mit Beschlüssen vom 7. November 2007 I S 17/07 und I S 18/07 als unzulässig verworfen. Gegen die Senatsbeschlüsse vom 7. November 2007 wendet sich die Beschwerdeführerin jetzt mit ihren "sofortige(n) Beschwerde(n) wegen greifbarer und offensichtlicher Rechts- und Gesetzeswidrigkeit".

2

II.

Die gemäß § 121, § 73 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zu gemeinsamer Entscheidung verbundenen Beschwerden sind nicht statthaft. Die gerichtliche Entscheidung über die Anhörungsrüge ist gemäß § 133a Abs. 4 Satz 3 FGO unanfechtbar. Für eine außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit" ist nach Einführung der Anhörungsrüge generell kein Raum mehr (vgl. etwa Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188 [BFH 30.11.2005 - VIII B 181/05]).