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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 11.07.1995, Az.: 3 AZR 8/95

Rationalisierungsschutzabkommen; Privates Versicherungsgewerbe in den neuen Bundesländern; Öffnungsklausel

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
11.07.1995
Aktenzeichen
3 AZR 8/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1995, 10106
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Erfurt - 28.09.1993 - 6 Ca 187/93

Fundstellen

  • AuR 1996, 33 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1995, 2587 (amtl. Leitsatz)
  • DB 1997, 51 (Volltext mit amtl. LS)
  • NZA 1996, 264-266 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1996, 61 (amtl. Leitsatz)
  • ZTR 1996, 73 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

§ 16 Satz 2 des Rationalisierungsschutzabkommens für das private Versicherungsgewerbe in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Berlin-Ost vom 28. November 1990 gestattet den Betriebspartnern abweichende Regelungen auch zuungunsten der Arbeitnehmer. Diese Öffnungsklausel ist zulässig. Die Tarifvertragsparteien haben den Betriebspartnern die ihnen durch §§ 111 ff. BetrVG eingeräumten Gestaltungsmöglichkeiten belassen und sich auf eine Auffangregelung beschränkt.