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Bundessozialgericht
Urt. v. 10.07.1985, Az.: 5a RKn 24/83

Beamtenrecht; Bundesknappschaft; Ruhegehalt; Knappschaftsrente; Befreiung von der Versicherungspflicht

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
10.07.1985
Aktenzeichen
5a RKn 24/83
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1985, 11049
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Dortmund 24.06.1983 - S 22 Kn 40/83
nachfolgend
BVerfG 12.05.1986 - 1 BvR 1188/85

Fundstellen

  • BSGE 58, 224 - 230
  • SozR 2600 § 239 Nr 1

Amtlicher Leitsatz

1. Ein pensionierter Beamter der Bundesknappschaft, der neben seinem Ruhegehalt Knappschaftsrente wegen Erwerbsunfähigkeit bezieht, kann nicht nach § 239 Abs 1 S 1 RKG (= § 534 RVO) von der Pflichtmitgliedschaft in der knappschaftlichen Krankenversicherung der Rentner befreit werden, weil er außerdem als freiwilliges Mitglied in der knappschaftlichen Krankenversicherung der Arbeiter und Angestellten (doppelt) versichert ist.

2. Krankenversicherungsunternehmen iS des § 239 Abs 1 S 1 RKG (= § 534 RVO) sind - ebenso wie in § 173a Abs 1 RVO - nur (private) Versicherungsunternehmen, die nicht Träger der gesetzlichen Krankenversicherung sind (Anschluß an BSG 18.12.1984 12 RK 35/83 = SozR 2200 § 385 Nr 11).