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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 16.12.1993, Az.: BVerwG 3 C 50/88

Tierkörperbeseitigung; Tierkörperteile; Sammeln; Gewerbliches Sammeln; Beseitigungspflicht

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
16.12.1993
Aktenzeichen
BVerwG 3 C 50/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1993, 13118
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Münster 06.11.1985 - 6 K 1984/84
OVG Münster 11.09.1987 - 13 A 2790/85

Fundstellen

  • BVerwGE 94, 376 - 381
  • DVBl 1994, 486 (amtl. Leitsatz)
  • DÖV 1994, 478-479 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1994, 1014 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Für das gewerbliche Sammeln von Tierörpern ist eine Ausnahmegenehmigung nach § 8 II Nr. 2 TierKBG nicht erforderlich.

2. Ein Unternehmer, der Tierkörperteile bei Metzgereien und anderen Anfallstellen einsammelt, um sie einem knochenverarbeitenden Betrieb zur Verarbeitung gem. § 6 II Nr. 2 TierKBG zuzuführen, unterliegt nicht der Pflicht zur Beseitigung von Tierkörperteilen in Tierkörperbeseitigungsanstalten.