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Bundessozialgericht
Urt. v. 15.10.1987, Az.: 1 RA 57/85

Revisionsgericht; Berichtigung; Urteil; Vorinstanz; Tatsächliche Feststellung; Revisionsrüge; Treu und Glauben

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
15.10.1987
Aktenzeichen
1 RA 57/85
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 11439
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Kassel 12.03.1982 - S 2 An 36/81
LSG Darmstadt 29.08.1985 - L 1 An 666/82

Fundstelle

  • SozR 1500 § 164 Nr 33

Amtlicher Leitsatz

1. Das Revisionsgericht darf offenbare Unrichtigkeiten des mit der Revision angefochtenen Urteils berichtigen, wenn hierfür neue tatsächliche Feststellungen nicht erforderlich sind (Anschluß an BSG vom 14.12.1959 - 10 RV 636/56 = BSGE 11, 146; BSG vom 14.2.1978 - 7/12 RAr 73/76 = BSGE 46, 34 = SozR 1500 § 138 Nr 3).

2. Zum Ausschluß einer verfahrensrechtlichen Revisionsrüge (hier: fehlerhafte Berufung der ehrenamtlichen Richter) nach dem Grundsatz von Treu und Glauben.