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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 02.07.1997, Az.: BVerwG 2 WD 12/97

Betäubungsmitteln; Verabreichung ohne Wissen; Fehlverhalten; Zumessungserwägungen; Entfernung aus Dienstverhältnis

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
02.07.1997
Aktenzeichen
BVerwG 2 WD 12/97
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1997, 12222
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
TDiG Nord Münster 06.12.1996 - N 12 VL 21/96

Fundstellen

  • BVerwGE 113, 108 - 111
  • Buchholz 235.0 § 34 WDO Nr 33
  • NVwZ 1998, 524 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Die Verabreichung von Betäubungsmitteln an einen Vorgesetzten und Kameraden ohne dessen Wissen stellt ein Fehlverhalten dar, das das gegenseitige Vertrauen unter den Angehörigen der Bundeswehr in gravierender Weise untergräbt. Für ein solches Fehlverhalten ist deshalb Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen regelmäßig die Entfernung aus dem Dienstverhältnis.