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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 15.06.1995, Az.: BVerwG 3 C 31/93

Tierschutz; Schächten; Religionsgemeinschaften

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
15.06.1995
Aktenzeichen
BVerwG 3 C 31/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1995, 13554
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Hamburg - 14.09.1989 - AZ: 9 VG 703/89
OVG Hamburg - 14.09.1992 - AZ: Bf III 42/90

Fundstellen

  • BVerwGE 99, 1 - 9
  • DVBl 1996, 434-436 (Volltext mit amtl. LS)
  • InfAuslR 1996, 73-76 (Volltext mit amtl. LS)
  • JuS 1996, 645
  • JuS 1997, 223-227 (Urteilsbesprechung von Prof. Dr. Jörg Müller-Volbehr)
  • NJW 1996, 672 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1995, 779 (Pressemitteilung)
  • NVwZ 1996, 61-63 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1997, 561-563

Amtlicher Leitsatz

Eine Ausnahme von dem Verbot, warmblütige Tiere ohne Betäubung zu schlachten, kann nach § 4 a II Nr. 2 TierSchG zum Zwecke der Nahrungsmittelversorgung nur zugelassen werden, wenn objektiv festgestellt wird, daß zwingende Vorschriften einer Religionsgemeinschaft den Genuß von Fleisch nicht geschächteter Tiere verbieten; eine individuelle Glaubensüberzeugung vom Bestehen eines solchen Verbots reicht nicht aus.