Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 08.01.2018, Az.: BVerwG 5 PB 1.17 ( 5 P 1.18 )
Wirkung der Entscheidung der Einigungsstelle über die personelle Maßnahme der Einstellung von Arbeitnehmern
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 08.01.2018
- Aktenzeichen
- BVerwG 5 PB 1.17 ( 5 P 1.18 )
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2018, 10355
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerwG:2018:080118B5PB1.17.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG Saarland - 05.12.2016 - AZ: 5 A 16/16
- nachfolgend
- BVerwG - 15.07.2019 - AZ: BVerwG 5 P 1.18
Rechtsgrundlagen
- § 80 Abs. 1 Buchst. b Nr. 1 SPersVG
- § 113 Abs. 2 SPersVG
- § 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG
- § 92 Abs. 1 S .2 ArbGG
In der Personalvertretungssache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 8. Januar 2018
durch die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen-Weiß,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Störmer und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Harms
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde gegen seinen Beschluss vom 5. Dezember 2016 wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten zu 1 wird zugelassen.
Gründe
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten zu 1 ist gemäß § 113 Abs. 2 SPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.
Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, welche Wirkung der Entscheidung der Einigungsstelle über die personelle Maßnahme der Einstellung von Arbeitnehmern im Sinne des § 80 Abs. 1 Buchst. b Nr. 1 SPersVG zukommt, wenn der von einer solchen Entscheidung betroffene Arbeitnehmer in seiner Tätigkeit keine hoheitlichen Befugnisse ausübt.