Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 21.05.1992, Az.: 2 AZR 399/91
Kündigung; Krankheit; Dauernde Arbeitsunfähigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 21.05.1992
- Aktenzeichen
- 2 AZR 399/91
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1992, 10150
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Baden-Württ. 25.07.1991 - 6 Sa 50/91
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- AuR 1993, 185 (amtl. Leitsatz)
- BB 1993, 727-728 (Volltext mit amtl. LS)
- DB 1993, 1292-1293 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1993, 735 (amtl. Leitsatz)
- NZA 1993, 497-500 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1993, 122 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Ist der Arbeitnehmer bereits längere Zeit arbeitsunfähig krank (hier: 1,5 Jahre) und ist im Zeitpunkt der Kündigung die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit noch völlig ungewiß, so kann diese Ungewißheit wie eine feststehende dauernde Arbeitsunfähigkeit zu einer erheblichen Beeinträchtigung betrieblicher Interessen führen (im Anschluß an das Senatsurteil vom 28.02.1990 - 2 AZR 401/89 - AP Nr. 25 zu § 1 KSchG 1969 Krankheit )