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Bundesgerichtshof
Urt. v. 18.10.1988, Az.: VI ZR 15/88

Pflichtenverstoß; Unfallverhütungsvorschrift; Gesteigertes Verschulden

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
18.10.1988
Aktenzeichen
VI ZR 15/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1988, 13427
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DB 1989, 525 (Kurzinformation)
  • MDR 1989, 152 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW-RR 1989, 339-341 (Volltext mit amtl. LS)
  • VersR 1989, 109-110 (Volltext mit red. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Der Verstoß gegen eine Unfallverhütungsvorschrift, die mit eindeutigen Sicherungsanweisungen vor tödlichen Gefahren schützen soll, stellt regelmäßig eine objektiv schwere Pflichtwidrigkeit dar.

2. Ein besonders gewichtiger objektiver Pflichtenverstoß kann den Schluß auf ein auch subjektiv gesteigertes Verschulden nahelegen (Ergänzung und Abgrenzung zum Senatsurteil vom 12.1.1988 -VI ZR 158/87 = VersR 88, 474).