Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 29.01.1992, Az.: 5 AZR 518/90
Teilzeitbeschäftigte; Anteilige Arbeitszeitverkürzung; Besondere Belastungen
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 29.01.1992
- Aktenzeichen
- 5 AZR 518/90
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1992, 10218
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hamburg - 30.05.1990 - AZ: 4 Sa 59/89
Rechtsgrundlagen
- § 2 Abs. 1 BeschFG 1985
- § 6 Abs. 1 BeschFG 1985
- § 6 Abs. 2 BeschFG 1985
- § 134 BGB
- § 612 Abs. 2 BGB
- NDR-MTV TZ. 311 vom 23.03.1983
- NDR-TV auf der Grundlage der Protokollnotiz zu TZ. 311 MTV, in Kraft getreten am 01.01.1988
- Art. 3 GG
- Art. 119 EWG-Vertrag
Fundstellen
- AuR 1992, 279 (amtl. Leitsatz)
- BB 1992, 1724 (Kurzinformation)
- DB 1993, 278-280 (Volltext mit amtl. LS)
- NZA 1992, 1037-1041 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1992, 283-284 (amtl. Leitsatz)
- ZTR 1993, 122-124 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Dient eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit dem Ausgleich besonderer Belastungen, so können Teilzeitbeschäftigte einen Anspruch auf anteilige Arbeitszeitverkürzung haben.
2. Ein Anspruch auf anteilige Arbeitszeitverkürzung besteht dann nicht, wenn der Arbeitgeber nachweist, daß die besonderen Belastungen, deren Ausgleich die Arbeitszeitverkürzung dient, bei dem Teilzeitbeschäftigten auch nicht anteilig gegeben sind.