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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 12.11.1991, Az.: BVerwG 9 B 109/91

Vertriebene; Deutsche Volkszugehörigkeit; Volksdeutsche Bekenntnislage

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
12.11.1991
Aktenzeichen
BVerwG 9 B 109/91
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1991, 12549
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VGH München 04.02.1991 - 11 B 90.1260
VG München 06.12.1989 - M 9 K 88.4202

Fundstellen

  • DVBl 1992, 295-297 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1993, 309 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ-RR 1992, 662-663 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Auch bei Spätgeborenen, deren beiden Elternteile deutscher Volkszugehörigkeit i. S. § 6 BVFG sind, kann nicht ohne weiteres, insbesondere nicht ohne feststellbare Hinweise auf eine Prägung i. S. des deutschen Volkstums, angenommen werden, daß die volksdeutsche Bekenntnislage vermittelt worden ist.

2. Zur Frage, ob und in welcher Hinsicht ein geringer Bildungsstand der volksdeutschen Eltern bei der Herleitung der Überlieferung ihrer Bekenntnislage aus Indizien zu berücksichtigen ist.