Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 27.08.2008, Az.: BVerwG 1 B 15.08
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 27.08.2008
- Aktenzeichen
- BVerwG 1 B 15.08
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2008, 46695
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Frankfurt am Main - 23.01.2008 - AZ: 1 E 3668/07
- VGH Hessen - 27.05.2008 - AZ: 9 A 452/08
- VGH Hessen - 27.05.2008 - AZ: VGH 9 A 441/08
- VGH Hessen - 27.05.2008 - AZ: VGH 9 A 442/08
- VGH Hessen - 27.05.2008 - AZ: VGH 9 A 450/08
- nachfolgend
- BVerwG - 25.08.2009 - AZ: 1 C 20/08
Fundstellen
- ANA-ZAR 2009, 5 (Kurzinformation)
- ZAR 2009, 5
In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 27. August 2008
durch die Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts Eckertz-Höfer,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Dörig sowie
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Beck
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs über die Nichtzulassung der Revision gegen seinen Beschluss vom 27. Mai 2008 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 5 000 € festgesetzt (§ 47 Abs. 1 i.V.m. § 52 Abs. 2 und § 63 Abs. 1 GKG).
Gründe
Die Beschwerde der Klägerin ist zulässig und begründet.
Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen. Sie kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob die Soll-Vorschrift des § 104a Abs. 1 AufenthG einen Anspruch auf Erteilung eines Aufenthaltstitels im Sinne des § 10 Abs. 3 Satz 3 Halbs. 1 AufenthG vermitteln kann.