Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 17.04.1991, Az.: BVerwG 5 B 114.89
Festsetzung eines Gegenstandswertes
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 17.04.1991
- Aktenzeichen
- BVerwG 5 B 114.89
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1991, 18473
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG - AZ: 13 A 340/88
Rechtsgrundlagen
- § 8 Abs. 1 BRAGO
- § 10 Abs. 1 BRAGO
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 17. April 1991
durch
die Vorsitzende Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Franke und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Pietzner und Schmidt
beschlossen:
Tenor:
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Beschwerdeverfahren auf 6.000 DM festgesetzt.
Gründe
Die Gegenstandswertfestsetzung beruht auf den § 8 Abs. 1, § 10 Abs. 1 BRAGO in Verbindung mit § 13 Abs. 1 Satz 2 GKG. Streitigkeiten über die in Form eines Verwaltungsakts ergehende Zustimmung der Hauptfürsorgestelle zur Kündigung eines Schwerbehinderten bewertet der Senat in ständiger Rechtsprechung in Anwendung des § 13 Abs. 1 Satz 2 GKG mit 4.000 DM und seit der Neufassung des § 13 Abs. 1 Satz 2 GKG durch das Gesetz zur Änderung von Kostengesetzen vom 9. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2326) mit 6.000 DM. Der Auffassung, derartige Streitigkeiten seien nach § 13 Abs. 1 Satz 1 GKG in Anlehnung an den Rechtsgedanken des § 12 Abs. 7 Satz 1 ArbGG mit dem Vierteljahresbetrag des Arbeitsentgeltes zu bewerten, vermag sich der Senat nicht anzuschließen (vgl. Beschluß vom 20. April 1988 - BVerwG 5 B 7.88 - <Buchholz 360 § 13 GKG Nr. 18 = JurBüro 1988, 1555>).
Dr. Pietzner
Schmidt