Bundesgerichtshof
Urt. v. 30.04.1984, Az.: II ZR 293/83
Nachlaßkonkurs; Gesellschafter-Erben; OHG; Widerklage; Gesellschaftszugehörigkeit; Berufungsinstanz
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 30.04.1984
- Aktenzeichen
- II ZR 293/83
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1984, 13159
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BGHZ 91, 132 - 138
- Brox, JZ 84, 892
- DNotZ 1984, 630-632
- JZ 1984, 890-892
- MDR 1984, 818-819 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1984, 2104-2105 (Volltext mit amtl. LS)
- ZIP 1984, 952-954
Amtlicher Leitsatz
1. Der Nachlaßkonkurs des Gesellschafter-Erben löst die OHG nicht auf.
2. Hat ein von der Gesellschaft verklagter Gesellschafter die Widerklage auf Feststellung seiner Gesellschaftszugehörigkeit irrtümlich gegen die Gesellschaft gerichtet, kann er sie unter Umständen auch noch in der Berufungsinstanz auf einen Gesellschafter erstrecken, der bisher nicht selbst Partei war, aber die Gesellschaft im Prozeß vertreten hatte.