Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 18.12.2002, Az.: 2 BvR 1910/02
Voraussetzungen für die Annahme einer Verfassungsbeschwerde; Anforderungen an das Vorliegen einer Rechtswegserschöpfung; Rechtmäßigkeit der vorläufigen Sicherstellung von Datenträgern und Computeranlagen zur Sichtung; Möglichkeit der Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung; Verletzung des rechtlichen Gehörs; Verhältnismäßigkeit einer Durchsuchung; Schutz der Privatssphäre; Ermittlungen gegen Internetkriminalität
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 18.12.2002
- Aktenzeichen
- 2 BvR 1910/02
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2002, 28802
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DSB 2003, 21
- DVP 2004, 516
- Kriminalistik 2003, 512
- NJW 2003, 1513-1514 (Volltext mit amtl. LS)
- NPA 2003
- NStZ 2003, VII Heft 6 (Kurzinformation)
- NStZ 2003, 607-608 (Volltext mit red. LS)
- NVWZ 2003, 981 (red. Leitsatz)
- NVwZ 2003, 981 (red. Leitsatz)
Redaktioneller Leitsatz
Eine Rechtswegserschöpfung im Sinne des § 90 Abs. 2 S. 1 BVerfGG ist dann nicht gegeben, wenn dem Beschwerdeführer der Rechtsbehelf der nachträglichen Anhörung gem. § 33a StPO zur Verfügung steht.