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Bundesgerichtshof
Urt. v. 22.04.1975, Az.: VI ZR 50/74

Tatrichterliche Würdigung; Medizinisches Sachverständigengutachten; Ärztlicher Kunstfehler; Behandlungsfehler; Arzt-Krankenhaus-Vertrag; Chefarztbehandlung; Chefarzthonorar; Honorarvereinbarung mit dem Chefarzt; Vertreter des Krankenhauses; Verrichtungsgehilfe des Krankenhauses

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
22.04.1975
Aktenzeichen
VI ZR 50/74
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1975, 11395
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DB 1975, 1746 (Kurzinformation)
  • DRiZ 1975, 372-373
  • JZ 1975, 603-605 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1975, 832-833 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1975, 1463-1465 (Volltext mit amtl. LS) "aufgespaltener Arzt[Krankenhaus-]vertrag"

Redaktioneller Leitsatz

a) Es geht um Grundsätze für die tatrichterliche Würdigung medizinischer Sachverständigengutachten, insbesondere im Prozeß um einen Kunstfehler.

b) Zur Schadensfeststellung, wenn sich der behandelnde Arzt ständig der Notwendigkeit eines Heileingriffs versperrt hat, der mindestens von einem bestimmten Zeitpunkt ab unabweislich war.

c) In einem sogenannten aufgespaltenen Arzt / Krankenhaus-Vertrages wird der selbstliquidierende Chefarzt bei einer Behandlungstätigkeit regelmäßig weder als Vertreter, noch als Verrichtungsgehilfe des Krankenhausträgers tätig.