Bundesfinanzhof
Beschl. v. 02.05.2007, Az.: VI S 13/06 (PKH)
Beiordnung eines Rechtsanwalts nach Bewilligung von Prozesskostehilfe (PKH) für ein Verfahren mit Vetretungszwang
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 02.05.2007
- Aktenzeichen
- VI S 13/06 (PKH)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 31188
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- FG Brandenburg - 23.08.2006 - AZ: 2 K 2215/02
- BFH - 01.02.2007 - AZ: VI S 13/06 (PKH)
- BFH - 01.02.2007 - AZ: VI B 124/06
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- Jurion-Abstract 2007, 221197 (Zusammenfassung)
Gründe
Dem Antragsteller war mit Beschluss des Senats vom 1. Februar 2007 für das Beschwerdeverfahren VI B ... Prozesskostenhilfe (PKH) gegen Zahlung von Monatsraten in Höhe von ... EUR bewilligt worden. Mit Schriftsatz vom 20. April 2007 bat der Antragsteller um Beiordnung der X-Steuerberatungsgesellschaft mbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Steuerberater Z, als Prozessbevollmächtigte.
Dem Antragsteller ist der Steuerberater Z beizuordnen.
Wird PKH für ein Verfahren begehrt, für das Vertretungszwang besteht, ist bei Bewilligung der PKH die Beiordnung eines zur Vertretung bereiten Rechtsanwalts --im finanzgerichtlichen Verfahren auch eines Steuerberaters (§ 142 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) nach Wahl des Antragstellers zwingend (§ 142 Abs. 1 FGO i.V.m. § 121 Abs. 1 der Zivilprozessordnung). Die Beiordnung kann nachgeholt werden (Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 31. März 2005 III S 8/05, BFH/NV 2005, 1350).
Eine Kostenentscheidung war nicht zu treffen.