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Bundesgerichtshof
Urt. v. 23.09.1980, Az.: VI ZR 165/78

Ordentlicher Rechtsweg; Ausgangsverfahren; Erlaß einer einstweiligen Anordnung; Schadensersatzpflicht gegenüber Dritten; Beigeladene

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
23.09.1980
Aktenzeichen
VI ZR 165/78
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1980, 11971
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 78, 127 - 130
  • DVBl 1981, 28-31 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1981, 105-107 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1981, 132-133 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1981, 349-351 (Volltext mit amtl. LS)
  • VerwRspr 32, 247 - 252
  • VwRspr 1981, 247-252 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Für eine Klage aus § 945 ZPO ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten auch dann gegeben, wenn im Ausgangsverfahren ein VG gem. § 123 VwGO entschieden hat.

2. Den Antragsteller eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung (§ 123 VwGO) trifft die auf § 945 ZPO beruhende Schadensersatzpflicht nicht gegenüber Dritten, auch soweit diese Beigeladene sind (Bestätigung des Senatsurteils vom 7.11.1961, LM § 945 ZPO Nr. 4).