Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 23.11.1995, Az.: BVerwG 9 B 362/95
Revision; Beschwerdebegründung; Verständlichkeit; Überschaubarkeit
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 23.11.1995
- Aktenzeichen
- BVerwG 9 B 362/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13734
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ö VG Köln 01.12.1993 - 21 K 3864/91 .A
- OVG Münster 21.02.1995 - 13 A 266/94 .A
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DVBl 1996, 216 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1996, 1554 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1996, 711 (amtl. Leitsatz)
- SGb 1996, 602 (amtl. Leitsatz)
- ZAR 1996, 42 (red. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
1. Eine umfangreiche Beschwerdebegründung (hier: 678 Seiten) entspricht den Anforderungen nicht, wenn die Ausführungen zu den Zulassungsgründen in unübersichtlicher, ungegliederter, unklarer, kaum auflösbarer Weise mit Einlassungen zu irrevisiblen oder für das Beschwerdeverfahren sonst unerheblichen Fragen vermengt sind. Es ist nicht Aufgabe des Beschwerdegerichts, sich aus einem derartigen Gemenge das herauszusuchen, was möglicherweise - bei wohlwollender Auslgegung - zur Darlegung eines Zulassungsgrundes i. s. des § 132 II VwGO geeignet sein könnte.
2. § 133 III 3 VwGO stellt Anforderungen an die Klarheit, Verständlichkeit und Überschaubarkeit des Beschwerdevorbringens.