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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 07.07.1992, Az.: 2 BvR 1631/90

Rechtsstaatsprinzip; Vertrauensschutz; Intertemporales Prozeßrecht; Rechtsmittelsicherheit; Rechtsmittelausschluß

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
07.07.1992
Aktenzeichen
2 BvR 1631/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1992, 12491
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 87, 48 - 68
  • DVBl 1992, 1531-1533 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1993, 536 (amtl. Leitsatz)
  • JuS 1993, 685-686 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJ 1992, 548 (Kurzinformation)
  • NJ 1993, 27 (Kurzinformation)
  • NJW 1993, 1123-1124 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1992, 1182-1184 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1993, 173 (amtl. Leitsatz)
  • ZAR 1992, 178 (red. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Der im Rechtsstaatsprinzip wurzelnde Schutz des Vertrauens eines Rechtsmittelführers in die nach Maßgabe des Grundsatzes des intertemporalen Prozeßrechts gewährleistete Rechtsmittelsicherheit gebietet, daß bei einem gesetzlich festgelegten Rechtsmittelausschluß ein bereits eingelegtes Rechtsmittel zulässig bleibt, sofern das Gesetz nicht mit hinreichender Deutlichkeit etwas Abwertendes bestimmt.