Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 02.12.1958, Az.: 1 BvR 665/58
Beschwerdeführer; Grundgesetzwidrige Untersuchungshaft; Wiederholungsgefahr i. S. des § 95 BVerfGG; Einstweilige Anordnung; Untersuchungshaft
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 02.12.1958
- Aktenzeichen
- 1 BvR 665/58
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1958, 10242
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Stuttgart 22.08.1958 - 1 Ws 354/58
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BVerfGE 9, 1 - 3
- DVBl 1959, 295 (amtl. Leitsatz)
- DVBl 1959, 675 (amtl. Leitsatz)
- DÖV 1959, 716-717 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1959, 191 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Wenn keine Wiederholungsgefahr i. S. des § 95 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG besteht und die vom Beschwerdeführer als grundgesetzwidrig gerügte Untersuchungshaft verbüßt ist, so ist kein schwerer und unabwendwarer Nachteil festzustellen und deshalb besteht für eine einstweilige Anordnung durch das Bundesverfassungsgericht kein Anlaß.