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Bundesgerichtshof
Urt. v. 16.05.1968, Az.: VII ZR 40/66

Fertigstellung des Werkes; Bezahlung des Werklohnes; Verweigerung der Vertragserfüllung; Mitwirkungspflichten des Beststellers; Werkunternehmer

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
16.05.1968
Aktenzeichen
VII ZR 40/66
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1968, 10994
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 50, 175 - 179
  • DB 1968, 1215-1216 (Volltext mit amtl. LS)
  • JZ 1968, 600-601 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1968, 749-750 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1968, 1873-1874 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

Vor Fertigstellung des Werkes kann der Unternehmer die Bezahlung des Werklohnes verlangen, wenn der Besteller die Erfüllung des Vertrages grundlos und endgültig ablehnt. Eine Beschränkung des Unternehmers auf die Rechte aus den

§§ 642, 643 und 645 erfolgt nicht, bei endgültiger Verweigerung der obliegenden Mitwirkungspflichten durch den Besteller. In diesem Fall kann von dem Werkunternehmer auch Erfüllung durch Vorauszahlung des Werklohnes beansprucht werden.