Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 29.09.1995, Az.: BVerwG 1 B 236/94
Einbürgerung; Gewöhnlicher Aufenthalt
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 29.09.1995
- Aktenzeichen
- BVerwG 1 B 236/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13843
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Stuttgart 05.07.1993 - 7 K 3513/92
- VGH Mannheim 06.07.1994 - 13 S 2147/93 (InfAuslR 1995, 116)
Rechtsgrundlagen
- § 86 Abs. 2 AuslG
- § 89 Abs. 1 AuslG
Fundstellen
- DVBl 1996, 216 (amtl. Leitsatz)
- InfAuslR 1996, 19-21 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1996, 717-718 (Volltext mit amtl. LS)
- ZAR 1996, 41 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
1. Ein Ausländer hat seinen gewöhnlichen Aufenthalt i. S. des § 86 I AuslG im Bundesgebiet, wenn er nicht nur vorübergehend, sondern auf unabsehbare Zeit hier lebt, so daß eine Beendigung des Aufenthalts ungewiß ist.
2. § 89 I 1 AuslG ist nicht dahin auszulegen, daß zwischen Auslandsaufenthalten bis zu sechs Monaten Inlandsaufenthalte von jeweils mindestens sechs Monaten liegen müssen.