Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 14.01.1969, Az.: 2 BvR 314/68
Grundsatz des rechtlichen Gehörs; Verletzung des rechtlichen Gehörs; Kenntnis des Privatbeklagten; Auferlegung der Kosten
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 14.01.1969
- Aktenzeichen
- 2 BvR 314/68
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1969, 10908
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Nordhorn 08.03.1968 - 4 Bs 1/68
- LG Osnabrück 08.04.1968 - 7 Qs 162/68
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- BVerfGE 25, 40 - 43
Redaktioneller Leitsatz
Wenn das Gericht ein Privatklageverfahren, in dem es Zeugen vernehmen ließ, den Privatbeklagten aber weder vom Vernehmungstermin noch vom Inhalt der Aussagen informiert hat, einstellt und dem Privatbeklagten die Kosten des Verfahrens und die notwendigen Auslagen des Nebenklägers auferlegt, ist der Grundsatz des rechtlichen Gehörs verletzt.