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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 29.10.1999, Az.: 2 BvR 1264/90

Umsatzsteuerbefreiung bei Tätigkeit als Heileurythmist; Existenz berufsrechtlicher Regelungen als zulässiges Differenzierungskriterium für eine Befreiung heilberuflicher Tätigkeiten von der Umsatzsteuer; Zulässigkeit der Verneinung einer Änlichkeit des Berufes des Heileurythmisten mit den Katalogberufen des § 4 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) allein auf Grund des Fehlens berufsrechtlicher Regelungen; Normzweck des § 4 Nr. 14 UStG

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
29.10.1999
Aktenzeichen
2 BvR 1264/90
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1999, 29894
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 101, 132 - 141
  • AZRT 2000, 12-16
  • BStBl II 2000, 155-158 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1999, 2397-2398 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStZ 2000, 497 (amtl. Leitsatz)
  • EuGRZ 2000, 97-99
  • HFR 2000, 46-47
  • INF 2000, 159-160
  • KÖSDI 1999, 12216-12217 (Kurzinformation)
  • MedR 2000, 83
  • NJW 2000, 859-860 (Volltext mit amtl. LS)
  • SteuerBriefe 2000, 647-648
  • UR 1999, 494-496
  • UStB 2000, 6
  • UVR 2000, 15

Amtlicher Leitsatz

Das Gleichbehandlungsgebot (Art. 3 Abs. 1 GG) verbietet eine allein nach der Existenz berufsrechtlicher Regelungen unterscheidende Umsatzsteuerbefreiung.