Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 22.09.2008, Az.: BVerwG 5 B 70.08
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 22.09.2008
- Aktenzeichen
- BVerwG 5 B 70.08
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2008, 46680
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Dresden - 15.01.2004 - AZ: 6K 2300/00
- OVG Sachsen - 06.05.2008 - AZ: 1 B 301/06
- nachfolgend
- BVerwG - 17.07.2009 - AZ: BVerwG 5 C 25.08
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 22. September 2008
durch den Vizepräsidenten des Bundesverwaltungsgerichts Hund,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Berlit und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision in seinem Urteil vom 6. Mai 2008 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Revision gegen das Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 6. Mai 2008 ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann zur Klärung des Begriffs der Maßnahme und der weiteren Auslegung des § 74 Abs. 3 und 5 SGB VIII beitragen.