Bundesfinanzhof
Urt. v. 26.06.1996, Az.: VIII R 41/95
Gewerbesteuer; Gewerbeverlust; Doppelstöckige KG; Positiver Gewerbeertrag; Kürzung um Fehlbeträge; Verrechnung mit negativem Gewerbeertrag; Fehlbeträge
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 26.06.1996
- Aktenzeichen
- VIII R 41/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 11342
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BFHE 180, 455 - 459
- BB 1996, 1815-1816 (Volltext mit amtl. LS)
- BFH/NV 1996, 293-294
- BStBl II 1997, 179-181 (Volltext mit amtl. LS)
- Betr 1996, 1806
- DB 1996, 1806-1807 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1996, 1362-1363 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1996, 1594-1596 (Urteilsbesprechung von Ri BFH Dr. Arno Bordewin; erläuternd)
- DStZ 1996, 771-772 (Volltext mit amtl. LS)
- GmbH-StB 1997, 107 (Volltext mit amtl. LS)
- GmbHR 1996, 790-792 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1996, 749-751 (Volltext mit amtl. LS)
- KÖSDI 1996, 10806 (Kurzinformation)
- NWB DokSt 1998, 357
Amtlicher Leitsatz
Tritt anstelle des bisherigen Kommanditisten eine KG II als Kommanditist in eine KG I ein (doppelstöckige KG), dann kann der bis zu diesem Zeitpunkt entstandene positive Gewerbeertrag nicht nach § 10a GewStG um die Fehlbeträge der KG I aus früheren Jahren gekürzt werden, wenn diese mit der persönlich haftenden GmbH fortgeführt wird. Der positive ist vielmehr mit dem nach Eintritt der KG II entstandenen negativen Gewerbeertrag zu verrechnen.