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Bundessozialgericht
Urt. v. 09.06.1982, Az.: 6 RKa 26/80

Kassenarzt; Ungeeignetheit ; Schwerwiegende persönliche Mängel; Beweislast; Feststellungslast; Versagungsgründe; Zulassungsausschuß

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
09.06.1982
Aktenzeichen
6 RKa 26/80
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1982, 10841
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Mainz 13.02.1980 - S 2 Ka 11/79
LSG Mainz 15.08.1980 - L 6 Ka 7/80

Fundstellen

  • BSGE 53, 291 - 294
  • SozR 5520 § 21 Nr 1

Amtlicher Leitsatz

Bei der Vorschrift des § 21 der Zulassungsordnung für Kassenärzte (ZO-Ärzte) idF vom 20. Juli 1977 (BGBl I 1977, 1332) - Ungeeignetheit wegen schwerwiegender persönlicher Mängel - handelt es sich um eine Ausnahmevorschrift mit der Folge, daß die Beweislast (- iS einer objektiven Feststellungslast -) grundsätzlich dem nach § 368b RVO, § 19 ZO-Ärzte zuständigen Zulassungsausschuß obliegt, der die Versagungsgründe geltend macht.