Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 07.07.1995, Az.: 2 BvR 1778/94
Beweisverwertungsverbot; Versicherungsnehmer; Kfz-Haftpflichtversicherer; Verfassungsprinzip; Selbstbelastung; Eigene Verurteilung
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 07.07.1995
- Aktenzeichen
- 2 BvR 1778/94
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1995, 13191
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- Kriminalistik 1996, 659
- NJW 1996, 916
- NStZ 1995, 599-600 (Volltext mit red. LS)
- NZV 1996, 203-204 (Volltext mit red. LS)
- StV 1995, 562
- VRS 1996, 8
Redaktioneller Leitsatz
Ein Beweisverwertungsverbot für Angaben, welche die Beschuldigte als Versicherungsnehmerin gegenüber ihrem Kfz-Haftpflichtversicherer gemacht hat, läßt sich nicht aus dem verfassungsrechtlichen Prinzip ableiten, daß sich niemand unter Zwang selbst belasten und seine eigene Verurteilung fördern darf.
Hinweis:
Hierzu KG vom 07. 07. 1994 -(3) 1 Ss 175/93 (60/93) -