Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 29.10.2003, Az.: BVerwG 1 B 477.02; (1 C 25.03)
Revisionszulassung wegen der Auslegung des § 47 Abs. 1 Nr. 2 Ausländergesetz (AuslG) bei Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 29.10.2003
- Aktenzeichen
- BVerwG 1 B 477.02; (1 C 25.03)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2003, 34478
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Ansbach - 16.10.2001 - AZ: VG AN 19 K 01.944
- VGH Bayern - 23.09.2002 - AZ: 24 B 153/02
- nachfolgend
- BVerwG - 31.08.2004 - AZ: BVerwG 1 C 25.03
Rechtsgrundlagen
- § 47 Abs. 1 Nr. 2 AuslG
- § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO
Fundstelle
- InfAuslR 2004, 264
In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 29. Oktober 2003
durch
die Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsgerichts E c k e r t z - H ö f e r ,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht B e c k und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. D ö r i g
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 23. September 2002 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Beschwerde des Klägers ist zulässig und begründet.
Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen. Sie kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben, die Auslegung des § 47 Abs. 1 Nr. 2 AuslG bei Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz rechtsgrundsätzlich zu klären.
Unter diesen Umständen bedarf es keiner Entscheidung über die von der Beschwerde geltend gemachten weiteren Zulassungsgründe.
Das Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 1 C 25.03 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.
Beck
Prof. Dr. Dörig