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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 25.06.1991, Az.: BVerwG 9 C 48/91

Asylberechtigung; Familienasyl; Widerruf der Asylberechtigung; Politische Verfolgung; Schutzbedürftigkeit

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
25.06.1991
Aktenzeichen
BVerwG 9 C 48/91
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1991, 12762
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Minden 13.12.1989 - 10 K 10345/88
OVG Nordrhein-Westfalen - 23.03.1990 - AZ: 16 B 20569/90
OVG Münster 29.11.1990 - 16 A 10 140/90

Fundstellen

  • BVerwGE 88, 326 - 332
  • DVBl 1991, 1087-1089 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1992, 112-114 (Volltext mit amtl. LS)
  • InfAuslR 1991, 313-316 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1992, 1522 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1992, 269-270 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZAR 1992, 35-38 (red. Leitsatz mit Anm.)
  • ZAR 1991, 190 (red. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Aufgrund der Vorschrift des § 7a III (Familienasyl) wird eine uneingeschränkte Asylberechtigung i. S. des Art. 16 II 2 GG erlangt.

2. Auch eine aufgrund des § 7a III erlangte Asylberechtigung kann nur widerrufen werden, wenn der Berechtigte nicht - mehr - von politischer Verfolgung bedroht oder nicht - mehr - schutzbedürftig ist.