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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 06.03.1996, Az.: 2 BvR 386/96

Auslagenpauschale; Aktenversendung; Verteidiger; Berufsausübung; Handlungsfreiheit

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
06.03.1996
Aktenzeichen
2 BvR 386/96
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 12403
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • AnwBl 1996, 293-295 (Volltext mit red. LS)
  • NJW 1996, 2222-2223 (Volltext mit red. LS)
  • NStZ 1997, 42-43 (Volltext mit amtl. LS)
  • StV 1996, 331

Amtlicher Leitsatz

Die Erhebung einer Auslagenpauschale vom Verteidiger für die Aktenversendung in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren stellt weder eine unzulässige Beeinträchtigung der Berufsausübungsfreiheit (Art. 12 I 2 GG) noch ein gegen das Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 I GG), verstoßende Anforderung einer verfassungswidrigen Geldzahlungspflicht dar.