Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.03.2006, Az.: IV ZA 26/05
Ablehnung des Antrags auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe mangels Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung; Fehlen der Abweichung des angefochtenen Urteil von der inzwischen geänderten Senatsrechtsprechung
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 15.03.2006
- Aktenzeichen
- IV ZA 26/05
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2006, 12737
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Saarbrücken - 17.12.2004 - AZ: 14 O 264/03
- OLG Saarbrücken - 12.10.2005 - AZ: 5 U 31/05
Fundstellen
- VersR 2007, 96 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
- r+s 2008, 322
- r+s 2008, 234-235
Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
am 15. März 2006
durch
den Vorsitzenden Richter Terno,
die Richter Dr. Schlichting, Wendt, Felsch und Dr. Franke
beschlossen:
Tenor:
Der Antrag der Klägerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. Das angefochtene Urteil weicht von der inzwischen geänderten Senatsrechtsprechung nicht mehr ab, wie sich aus den Senatsurteilen vom 7. März 2001 (IV ZR 254/00 - VersR 2001, 620 unter 2 b bb) und vom 10. Oktober 2001 (IV ZR 6/01 - VersR 2001, 1541 unter II 2) ergibt. An BGHZ 117, 385, 387 f. hat der Senat insoweit nicht mehr festgehalten (zu diesem Verständnis vgl. auch OLG Düsseldorf r+s 2003, 252 f.; Langheid in Römer/Langheid, VVG 2. Aufl. § 22 Rdn. 8 a.E.; Müller-Frank, NVersZ 2001, 447, 448).
Dr. Schlichting
Wendt
Felsch
Dr. Franke