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Bundessozialgericht
Urt. v. 13.06.1989, Az.: 2 RU 32/88

Forderungserlaß; Öffentlich-rechtlicher Anspruch; Schadensersatzanspruch; Rechtsweg; Sozialgerichtsbarkeit

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
13.06.1989
Aktenzeichen
2 RU 32/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 11301
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Oldenburg (Oldenburg) 15.10.1987 - S 7 U 101/86
LSG Celle 09.06.1988 - L 6 U 252/87

Fundstellen

  • BSGE 65, 133 - 138
  • JuS 1990, 590
  • NJW 1990, 342-343 (Volltext mit amtl. LS)
  • NZV 1990, 150 (amtl. Leitsatz)
  • SGb 1990, 342-345 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
  • VersR 1990, 1135 (amtl. Leitsatz)
  • VersR 1990, 175-177 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. § 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV gewährt dem Schuldner einen öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Entscheidung über den Forderungserlaß. Dies gilt auch für Schadensersatzansprüche, die nach § 116 Abs. 1 SGB X auf den Versicherungsträger übergegangen sind.

2. Für daraus resultierende Streitigkeiten ist der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit gegeben (§ 51 Abs. 1 SGG).