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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 13.11.2007, Az.: VI ZR 155/07

Mitverursachung eines Schadens durch ein ärztliches Behandlungsgeschehen; Zurückweisung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
13.11.2007
Aktenzeichen
VI ZR 155/07
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2007, 41687
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LG Bielefeld - 07.12.2004 - AZ: 4 O 364/03
OLG Hamm - 07.05.2007 - AZ: 3 U 30/05

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 13. November 2007
durch
die Vizepräsidentin Dr. Müller,
die Richter Dr. Greiner, Wellner, Pauge und Stöhr
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 7. Mai 2007 wird zurückgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, dass die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPO).

Eine abgrenzbare Teilkausalität ist nicht ersichtlich (vgl. Senatsurteile vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362, 363 [BGH 01.10.1996 - VI ZR 10/96]; vom 8. Februar 2000 - VI ZR 325/98 - VersR 2000, 1107; vom 5. April 2005 - VI ZR 216/03 - VersR 2005, 942). Eine Mitverursachung des Schadens durch das Behandlungsgeschehen ist ausreichend (vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1996 - VI ZR 10/96 - VersR 1997, 362 f.).

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 S. 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 548.342,61 EUR

Müller
Greiner
Wellner
Pauge
Stöhr