Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 18.11.1966, Az.: 1 BvR 173/63
Sperrfrist zum Führen eines Kraftfahrzeugs; Prüfung der Sperrfrist; Abkürzung der Sperrfrist
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 18.11.1966
- Aktenzeichen
- 1 BvR 173/63
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1966, 10417
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Köln 16.02.1961 - 2 K 1335/60
- BVerwG 08.02.1963 - VII B 109/61
Rechtsgrundlagen
- Art. 1 GG
- Art. 2 GG
- Art. 12 GG
- Art. 14 GG
- Art. 20 GG
- Art. 92 GG
- Art. 101 GG
- § 42m Abs. 3 StGB (a.F.)
Fundstellen
- BVerfGE 20, 365 - 374
- BayVBl 1967, 58
- DB 1966, 1967-1968 (Volltext mit amtl. LS)
- DVBl 1967, 670 (amtl. Leitsatz)
- DVBl 1967, 768-770 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1967, 130-132 (Volltext mit amtl. LS)
- JZ 1967, 24-26 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1967, 101-102 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1967, 29-30 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1968, 147 (amtl. Leitsatz mit Anm.)
Redaktioneller Leitsatz
Wenn die Verwaltungsbehörde nach Ablauf oder Abkürzung der vom Strafrichter nach § 42m Abs. 3 StGB a. F. festgesetzten Sperrfrist die Eignung des Bewerbers zum Führen eines Kraftfahrzeuges in vollem Umfang erneut einer Prüfung unterziehen, so verstößt dies nicht gegen das Grundgesetz.
Es verstößt auch nicht gegen das Grundgesetz, wenn die Verwaltungsbehörde nach Ablauf oder Abkürzung der vom Strafrichter nach § 42m Abs. 3 StGB [§ 69a Abs. 7 StGB] festgesetzten Sperrfrist die Eignung des Bewerbers zum Führen eines Kraftfahrzeugs in vollem Umfang erneut einer Prüfung unterzieht.