Bundesgerichtshof
Urt. v. 02.02.2010, Az.: XI ZB 24/08
Verwendung eines EDV-gestützten Fristenkalenders ohne Anordnung einer Kontrolle der Eingaben durch Ausgabe der Vorgänge über einen Drucker oder durch ein Fehlerprotokolls als anwaltliches Organisationsverschulden
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 02.02.2010
- Aktenzeichen
- XI ZB 24/08
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2010, 11461
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Frankfurt am Main - 28.08.2008 - AZ: 9 U 50/08
- LG Frankfurt am Main - 29.04.2008 - AZ: 2/19 O 82/06
- nachfolgend
- BGH - 02.02.2010 - AZ: XI ZB 23/08
Rechtsgrundlagen
Hinweis
Hinweis: Verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter: BGH - 02.02.2010 - AZ: XI ZB 23/08
Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers und
die Richter Dr. Müller, Dr. Ellenberger, Maihold und Dr. Matthias
am 2. Februar 2010
beschlossen:
Tenor:
Die Rechtsbeschwerde des Klägers gegen die Beschlüsse des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 29. Juli 2008 und vom 28. August 2008 wird zurückgewiesen.
Die Kosten der Rechtsbeschwerde sowie die außergerichtlichen Kosten der Streithelferin trägt der Kläger.
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 107.722 EUR.