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Bundesfinanzhof
Urt. v. 21.12.1994, Az.: I R 65/94

Kreditgewährung verbundender Unternehmen; Immobilienscheingeschäfte

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
21.12.1994
Aktenzeichen
I R 65/94
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1994, 11391
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BFHE 176, 571 - 574
  • BB 1995, 1126 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1995, 1174-1175 (Volltext mit amtl. LS)
  • BFH/NV 1995, 52
  • DB 1995, 1312-1313 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStR 1995, 847 (amtl. Leitsatz)
  • DStZ 1995, 505-506 (Volltext mit amtl. LS)
  • GmbHR 1995, 908 (amtl. Leitsatz)
  • HFR 1995, 445-446 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1995, 2375-2376 (Volltext mit amtl. LS)
  • RIW 1995, 609-610 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Die Rechtsprechung zu Darlehensgewährungen zwischen nahen Angehörigen kann jedenfalls dann nicht auf Darlehen zwischen miteinander verbundenen Unternehmen übertragen werden, wenn das Darlehen von einem beherrschenden Gesellschafter an eine Kapitalgesellschaft gewährt wird.

2. § 8 III 2 KStG 1977 findet auch auf Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Anwendung, die eine beschränkt steuerpflichtige ausländische Kapitalgesellschaft erzielt.

3. Schaltet eine ausländische Stiftung zwei ausländische Kapital gesellschaften ein, um im Inland ein Geschäftsgrundstück zu erwerben und zu verpachten, so kann die Zwischenschaltung der Kapitalgesellschaften mißbräuchlich i.S. des § 42 AO 1977 sein.