Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 01.06.1965, Az.: BVerwG II C 48/65
Vertretungserfordernis vor dem Bundesverwaltungsgericht
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 01.06.1965
- Aktenzeichen
- BVerwG II C 48/65
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1965, 12668
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG Niedersachsen - 24.03.1965 - AZ: V A 85.62
Rechtsgrundlage
In der Verwaltungsstreitsache
hat der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 1. Juni 1965
durch
die Senatspräsidentin Schmitt und
die Bundesrichter Dr. de Chapeaurouge und Weber-Lortsch
beschlossen:
Tenor:
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein vom wird verworfen.
Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren auf 500 DM festgesetzt.
Gründe
Die Revision ist unzulässig.
Nach § 67 Abs. 1 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - muß sich im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht jeder Beteiligte durch einen Rechtsanwalt oder Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule vertreten lassen. Diesem Erfordernis, auf das der Kläger durch die Rechtsmittelbelehrung des Berufungsurteils hingewiesen worden ist, entspricht die Revisionsschrift des Klägers vom 22. April 1965 nicht. Die Revision ist deshalb zu verwerfen (§ 144 Abs. 1 VwGO).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO.
Streitwertbeschluss:
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren auf 500 DM festgesetzt.
[D]ie Festsetzung des Wertes des Streitgegenstandes [beruht] auf § 189 Abs. 1 VwGO und § 74 des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1953 (BGBl. I S. 625).
Dr. de Chapeaurouge
Weber-Lortsch