Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 10.07.1980, Az.: 3 AZR 68/79
Arbeitsgerichtsverfahren; Zuständigkeit; GmbH & Co. KG; Arbeitnehmer; KG; Geschäftsführer; Arbeitsgericht; Juristische Person; Personengesamtheit; Organvertreter
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 10.07.1980
- Aktenzeichen
- 3 AZR 68/79
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1980, 10060
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Düsseldorf 13.12.1978 - 16 Sa 680/78
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- DB 1981, 276 (amtl. Leitsatz)
- GmbHR 1981, 113-114 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1981, 302-303 (Volltext mit amtl. LS)
- ZIP 1980, 1014-1015
Amtlicher Leitsatz
1. Für einen Streit des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH aus seinem Anstellungsvertrag mit der GmbH & Co. KG ist § 5 I 3 ArbGG nicht anzuwenden. Es ist dann zu prüfen, ob der Geschäftsführer unabhängiger Dienstnehmer, Arbeitnehmer oder arbeitnehmerähnliche Person der GmbH & Co. KG war.
2. Der Ausschluß der sachlichen Zuständigkeit der Gerichte für Arbeitssachen in § 5 I 3 ArbGG gilt nur für Streitigkeiten mit juristischen Personen oder Personengesamtheiten, deren Vertreter die Organvertreter sind.