Bundesgerichtshof
Urt. v. 24.11.1988, Az.: IX ZR 210/87
Betriebliche Altersversorgung; Ruhegeld; Vorstandsmitgliedeiner Aktiengesellschaft; Konkurs
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 24.11.1988
- Aktenzeichen
- IX ZR 210/87
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1988, 13580
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Wuppertal
Rechtsgrundlagen
- § 1 BetrAVG
- § 17 Abs. 1 S. 2 BetrAVG
- § 1 KO
- § 69 KO
Fundstellen
- DB 2010, 420-423 (Volltext mit amtl. LS)
- GmbHR 1989, 86 (amtl. Leitsatz)
- MDR 1989, 446 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW-RR 1989, 286-291 (Volltext mit amtl. LS)
- ZIP 1989, 110-118
Amtlicher Leitsatz
a) Ein betriebliches Ruhegeld, das dem Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft zugesagt war, gehört im Konkurs des Berechtigten grundsätzlich nicht zur Masse, wenn der Versorgungsfall erst nach Konkurseröffnung eingetreten ist.
b) Zur Altersversorgung im Sinne der Vorschriften über die Unverfallbarkeit von betrieblichen Versorgungsanwartschaften gehört in der Regel nicht das Ruhegeld, das dem Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft vor Vollendung des 63. Lebensjahres wegen Ausscheidens gewährt werden soll (Ergänzung zu BGH, Urteil v. 16.3.1981 - II ZR 222/79).